Franz-Schnabel-Stiftung

Die Franz-Schnabel-Stiftung engagiert sich seit über 40 Jahren in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der deutschen Geschichtswissenschaft. Sie ist aus dem Nachlass der 1971 in Dießen verstorbenen Schwester Maria des Historikers Franz Schnabel (1887-1966) hervorgegangen. Zu Testamentsvollstreckern hatte sie die Schnabel-Schüler und Mitglieder der Historischen Kommission Erich Angermann, Heinrich Lutz, Friedrich Hermann Schubert und Eberhard Weis bestimmt. Im Dezember 1971 hat der Stiftungsrat der Stiftung zur Förderung der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften beschlossen, die Zustiftung anzunehmen. Sie wurde am 6. Juli 1972 von der Regierung von Oberbayern als Zustiftung zur Stiftung zur Förderung der Historischen Kommission (seit 1999 Stiftung zur Förderung der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und des Historischen Kollegs) bestätigt. Gemäß testamentarischer Verfügung besteht der Stiftungszweck in der "Förderung junger Historiker". Zustiftungen zum Stiftungskapital sind erwünscht. Interessenten wenden sich bitte an den Geschäftsführer der Historischen Kommission (gelberg@hk.badw.de).

Ihrem Stiftungszweck kommt die Franz-Schnabel-Stiftung seit mehr als einer Generation vor allem durch die Veröffentlichung von Dissertationen und Habilitationsschriften in der "Schriftenreihe der Historischen Kommission" nach, deren Drucklegung sie aus den Erlösen der Stiftung unterstützt. Seit ihrer Gründung hat sie die historische Forschung mit über 190.000 € gefördert.

Das Vorschlagsrecht für die Aufnahme von Arbeiten in die Reihe liegt ausschließlich bei den Mitgliedern der Historischen Kommission, die darüber beschließen. Es liegen mittlerweile über 80 Bände der Schriftenreihe der Historischen Kommission vor, die seit 1957 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) erscheint.