Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Nebenberufliche Mitarbeiter sind mit * gekennzeichnet


Dr. Claudia Kampmann

Email: Claudia.Kampmann@hk.badw.de

Curriculum Vitae

  • Geb. 1987, Abitur am Beethoven Gymnasium Bonn, Studium der Evangelischen Theologie in Göttingen, Rom, München und Bonn,
  • Promotionstudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit Archivaufenthalten in Berlin und Leipzig. Promotion 2017 zu Adolf Harnacks Engagement für die "Frauenfrage" und sein Frauenbild (erscheint 2018),
  • 2014-16 Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes,
  • 2013 und 2014/15 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte von Prof. Dr. Wolfram Kinzig

Aktuelles Editionsprojekt: Der Briefwechsel zwischen Adolf Harnack und Friedrich Althoff (1866-1908), gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Publikationen

Monographie

Adolf Harnack zur "Frauenfrage". Eine kirchenhistorische Studie (Arbeiten zur Kirchen. und Theologiegeschichte 49), Leipzig 2018

Artikel

Adolf Harnacks Beteiligung an der Schulreform 1900, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 129 (2018), S. 179-218.

Rezension

Rez: Reform, Reformer, Reformation. Vorträge zur Geschichte des Christentums und seiner jüdischen Vorgeschichte, hg. Von Andreas Graf von Hardenberg, Berlin 2011, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 124 (2014), S. 216-218.

Lehrprofil

An den Universitäten Bonn und Köln

SS 2013

Übung: Adolf von Harnack und die Frauenbewegung

WS 2014/15

Übung: Hauptprobleme der Kirchengeschichte (in Vertretung von Dr. Julia Winnebeck)

SS 2015

Proseminar: Evangelische Kirche und Frauenbewegung im Kaiserreich

SS 2018

Seminar: Adolf Harnacks Vorlesungen über das Wesen des Christentums. Kontext und Wirkungen

 

 

 

 

 

Jonas KLEIN M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

E-Mail: 

Lebenslauf

Wissenschaftlicher Werdegang

  • 2010 bis 2013 Studium der Geschichte und Philosophie (BA-Begleitfach) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Bachelor-Arbeit: „Die Rezeption der irischen Frage und des Osteraufstands in den USA“

  • 2013 bis 2016 Masterstudium der Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Master-Arbeit: "Philipp Zorn und der Krieg. Biographische Annäherung an die professorale Selbstmobilisierung im Kaiserreich."

  • 2011 bis 2017 Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte von Prof. Dr. Dominik Geppert.
  • Seit 2017 Promotion in Mittelalterlicher und Neuerer Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Dissertationsthema: Hans Delbrück und die "Preußischen Jahrbücher" (1893-1919)

  • Seit 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
  • seit 2018 Lehrbeauftragter am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn.
  • Seit 2019 Lehrbeauftragter am Historischen Institut der Universität Potsdam.

Aktuelle Forschungsvorhaben

  • Hans Delbrück und die 'Preußischen Jahrbücher' (1883-1919)
  • Antikerezeption in der politischen Kommunikation im langen 19. Jahrhundert

Zwischen Wissenschaft und Politik. Hans Delbrück - Ausgewählte Korrespondenz (1868-1929) (Im Auftrag der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, gefördert von der DFG)

Hans Delbrück (1848-1929) gehörte zu den bedeutendsten Publizisten und einflussreichsten Wissenschaftlern sowohl des zweiten deutschen Kaiserreiches als auch der ersten deutschen Republik. Als Prinzenerzieher, streitbarer Historiker, freikonservativer Parlamentsabgeordneter, Herausgeber der Preußischen Jahrbücher, Gutachter in der Kriegsschulddiskussion und Mitbegründer der Berliner Mittwochabendgesellschaft operierte der journalistisch wie akademisch außerordentlich produktive Grenzgänger über drei Jahrzehnte in der „innersten, heißen Zone von Wissenschaft, Politik und Publizistik“ (Ulrich Raulff). Von den 1890er bis in die 1920er Jahre nahm er an wesentlichen öffentlichen Debatten des Deutschen Reiches teil. Er gehört zu den wichtigsten Seismographen des Epochengefühls einer Zeit dramatischen Wandels. Sein Leben und Werk sind nicht zuletzt deshalb von besonderem Interesse, weil er zwei grundverschiedene politische Systeme in Deutschland kommentierend, forschend und politisch handelnd begleitet hat. Das Editionsprojekt zielt auf eine Rekonstruktion von Delbrücks Leben und Wirken seit seiner Studienzeit in Greifswald, Heidelberg und Bonn Ende der 1860er Jahre bis zu seinem Tod 1929. Indem es den Nachlass Delbrücks detailliert darstellt und eine repräsentative Auswahl von Dokumenten zu den wichtigsten Themen einem breiteren Publikum zugänglich macht, liefert es Grundlagenforschung zur Wissenschaftsgeschichte, zur Geschichte der Gesellschaft und der politischen Kultur im Deutschland des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Forschungsschwerpunkte

  • Irische Geschichte
  • Internationale Geschichte
  • Militär- und Gewaltgeschichte
  • Wissenschafts- und Universitätsgeschichte
  • Historische Geschichtskulturen und Geschichte der Zukunft
  • Historische Biographik
  • Politische Ideen- und Intellektuellengeschichte
  • Politische Kommunikation und Verfahren

Publikationen

Aufsätze

  • Antike-Rezeption im Rheinland (19. Jh.), in: LVR-Portal für Rheinische Geschichte: Das Rheinland in der Antike (2018).
  • Philipp Zorn und der Krieg. Professorale Selbstmobilisierung im deutschen Kaiserreich, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 65 (2017) 6, S. 533-552.

Tagungsberichte

Zusammen mit Gabriel Rolfes, Tagungsbericht: Geschichte der Söldner in der Neuzeit, 30.10.2015 Bonn, in: H-Soz-Kult, 05.02.2016.

Rezensionen

  • Rez. Thomas Schleper: Erinnerung an die Zerstörung Europas. Rückblick auf den Großen Krieg in Ausstellungen und anderen Medien, Essen 2016, in Rheinische Vierteljahresblätter (in Vorbereitung).
  • Rez. Martin Schlemmer (Hrsg.): Digitales Edieren im 21. Jahrhundert (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Bd. 67), Essen 2017, in: Rheinische Vierteljahrsblätter 82 (2018), S. 178-179.

Vorträge (Auswahl)


  • "Antikerezeption in der politischen Kommunikation im 19. Jahrhundert. Geschichte als Ressource in politischen Systemen". Vortrag im Rahmen des Kolloquiums der Abteilung Alte Geschichte und Rezeptionsgeschichte der Antike am Historischen Institut der Universität Bern, 7. März 2019.
  • "Zwischen Wissenschaft und Politik: Hans Delbrücks Korrespondenz als Herausgeber der Preußischen Jahrbücher", Tagung "Briefkultur(en) in der deutschen Geschichtswissenschaft zwischen dem 19. und 21. Jahrhundert", Historisches Kolleg München, 21.-23. Februar 2019.
  • "Hans Delbrück und die Preußischen Jahrbücher". Vortrag im Rahmen des "Workshop für Nachwuchswissenschaftler", veranstaltet von der Konrad Adenauer Stiftung, Bonn, 22. Februar. 2018
  • "Antikerezeption in der politischen Kommunikation im 19. Jahrhundert. Geschichte als Ressource in politischen Systemen". Vortrag im Rahmen des gemeinsamen Bonn-Rostocker Doktorandenkolloquiums "Neue Forschungen zum 19. und 20. Jahrhundert", veranstaltet von Dominik Geppert und Stefan Creuzberger, in Verbindung mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Bad Honnef-Rhöndorf, 10. November 2017.
  • „From the German point of view we despise Baron von Stutterheim. The thinking ones amongst us must equate him with the procurers and slave-traders, for the buisness of a knacker or latrine cleaner is preferable to his work.“ - Die "British German Legion" und die bewegte Karriere des Carl Richard von Stutterheim.' Vortrag im Rahmen der Tagung des Fördervereins Neuere Geschichte an der Universität Bonn e.V.: "Geschichte der Söldner in der Neuzeit." Bonn, 30. Oktober 2015. (Tagungsbericht)

Diversa

 

Mitgliedschaften

  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) e.V.
  • Arbeitskreis Militärgeschichte e.V.
  • AG Internationale Geschichte (AGIG) im VHD
  • AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD
  • Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande
  • Minervia e.V., Verein von Freunden und Förderern der Alten Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
  • Förderverein für Neuere Geschichte an der Universität Bonn e.V.

Lehrveranstaltungen

  • Sommersemester 2019 - "Geschichte als Ressource in der Politik Roms." (Uni Bonn)
  • Sommersemester 2019 - "Zwischen Wissenschaft und Politik. Hans Delbrück als Herausgeber der Preußischen Jahrbücher (1883-1919)." (Uni Potsdam)
  • Wintersemester 2018/19 - Augustus. Anführer, Herrscher, Heiland. (Uni Bonn)
  • Sommersemester 2018 - mit Gabriel Rolfes: "Zeitschriften als Medien der Politik in drei Epochen" (Uni Bonn)
  • Sommersemester 2018 - mit Andreas Rose: "Zwischen Wissenschaft und Politik. Hans Delbrück - Ausgewählte Korrespondenz (1868-1929)". (Sektion im Rahmen der Editorenschule "Im Basislager der Forschung II: Personenbezogene Quellen", 17.-19. Juli 2018, Historisches Kolleg, München)
  • Wintersemester 2017/18 - mit Dominik Geppert: "Hans Delbrück und die Preußischen Jahrbücher" (Uni Bonn)

KNAKE, Sebastian

Dr. Sebastian KNAKE

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Kreis, Marion

Dr. Marion Kreis

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Kommission in dem DFG-Projekt: Die wissenschaftliche Korrespondenz des Historikers Karl Hegel (1813-1901)

Kontakt: Marion.Kreis@hk.badw.de

 

Curriculum Vitae

Geb. 1977, Abitur am Emil-von-Behring-Gymnasium in Spardorf bei Erlangen, Studium der Fächer Geschichte und Germanistik für Lehramt an Gymnasien an der Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Bayerischen Staatsexamen abgeschlossen

Promotionsstudium an der Universität Erlangen-Nürnberg mit  Forschungs-aufenthalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz 

2000/2001: Mitarbeit bei der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung des Instituts für Geschichte und der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg (November/ Dezember 2001) in Erlangen, sowie an dem dazu erschienenen Ausstellungskatalog (Karl Hegel – Historiker im 19. Jahrhundert, hg. von Helmut Neuhaus (Erlanger Studien zur Geschichte, Bd. 7), Erlangen/Jena 2001).

2003-2007 Wissenschaftliche Hilfskraft bei der Edition der Deutschen Reichstagsakten, Universität Erlangen-Nürnberg unter Leitung von Prof. Dr. Helmut Neuhaus im Auftrag der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München

2008-2010 Stipendiatin des Stipendienprogramms zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen der Philosophischen Fakultät und des Fachbereichs Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte I an der Universität Erlangen-Nürnberg

Promotion in Neuerer und Neuester Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg: Karl Hegel (1813-1901) – geschichtswissenschaftliche Bedeutung und wissenschaftsgeschichtlicher Standort (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 84), Göttingen/Bristol (CT, USA) 2012; anschließend Elternzeit und freiberufliche Tätigkeiten

Aktuelles Editionsprojekt: Die wissenschaftliche Korrespondenz des Historikers Karl Hegel (1813-1901), gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft

Publikationen

Katalogbeiträge mit Briefeditionen:

- Einrichtung eines Historischen Seminars, in: Karl Hegel. Historiker im 19. Jahrhundert, hg. von Helmut Neuhaus (Erlanger Studien zur Geschichte, Bd. 7), Erlangen/Jena 2001, Nr. VIII/15, S. 175-178.

- Über die Reformbedürftigkeit des Geschichtsstudiums in Erlangen, in: Karl Hegel. Historiker im 19. Jahrhundert, hg. von Helmut Neuhaus (Erlanger Studien zur Geschichte, Bd. 7), Erlangen/Jena 2001, Nr. VIII/16, S. 179-183.

Monographien:

Karl Hegel (1813-1901) – geschichtswissenschaftliche Bedeutung und wissenschaftsgeschichtlicher Standort (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 84), Göttingen/Bristol (CT, USA) 2012. (Vgl. dazu auch E-Book und Leseprobe:

https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-der-fruehen-neuzeit/8271/karl-hegel)

 

Aufsätze, Katalogbeiträge und Miszellen:

Geschichtswissenschaftliche Grundlagenforschung, in: Karl Hegel. Historiker im 19. Jahrhundert, hg. von Helmut Neuhaus (Erlanger Studien zur Geschichte, Bd. 7), Erlangen/Jena 2001. S. 209-212.

Heinrich von Sybel (Kurzbiographie), in: Karl Hegel. Historiker im 19. Jahrhundert, hg. von Helmut Neuhaus (Erlanger Studien zur Geschichte, Bd. 7), Erlangen/Jena 2001, Nr. IX/5, S. 217.

Ferdinand Frensdorff (Kurzbiographie), in: Karl Hegel. Historiker im 19. Jahrhundert, hg. von Helmut Neuhaus (Erlanger Studien zur Geschichte, Bd. 7), Erlangen/Jena 2001, Nr. IX/15, S. 226f.

Auf den Spuren von Karl Hegel, in: BANZIANA 1/2002, S. 30f.

Lehrprofil:

Während der Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Erlangen-Nürnberg Abhaltung von Übungen und Proseminaren mit den Themenschwerpunkten Geschichtswissenschaftliche Grundlagenforschung, Editionswissenschaft, Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts sowie aus dem Bereich der Frühen Neuzeit.

Lehrveranstaltungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München:

Sommersemester 2018

Gestaltung einer quellenorientierten Lehreinheit für Studierende und Doktoranden zur geschichtswissenschaftlichen Grundlagenforschung im Rahmen der „Editorenschule der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften“ in München („Im Basislager der Forschung II: Personenbezogene Quellen“) innerhalb der Arbeitseinheit „Die digitale Edition der wissenschaftlichen Korrespondenz von Karl Hegel“ zusammen mit Univ.-Prof. Dr. Helmut Neuhaus, Erlangen, und Maximilian Schrott M.A., München

Tagungen und Workshops

„dhmuc, site-visit“, Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München, 7. Juni 2018: Internetzuschaltung im Zusammenhang mit der Vorstellung der digitalen Vorhaben der Historischen Kommission, Werkstattschau & Präsentation des DFG-Projekts „Die wissenschaftliche Korrespondenz des Historikers Karl Hegel (1813-1901)“

„Im Basislager der Forschung II: Personenbezogene Quellen. Editorenschule der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften“, München, 17.-19. Juli 2018, innerhalb der Arbeitseinheit „Die digitale Edition der wissenschaftlichen Korrespondenz von Karl Hegel“ zusammen mit Univ.-Prof. Dr. Helmut Neuhaus, Erlangen, und Maximilian Schrott M.A., München; Vortrag/Präsentation: 1. Transkription ausgewählter Quellenbeispiele, 2. Kommentierung, 3. Technische Umsetzung in Oxygen – ein Werkstattbericht gemeinsam mit Maximilian Schrott M.A., 4. Präsentation der fertigen, exemplarischen Briefeditionen

 

 

Dr. Marko KREUTZMANN
DFG-Projekt: Gesellschaftliche Erwartungen und bürokratische Experten: Die Kommissionen und Ausschüsse des Deutschen Bundes als Foren politischer Aushandlungsprozesse (1816-1848)
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Historisches Institut
Fürstengraben 13
07743 Jena
Email


Curriculum Vitae

·         geboren 1977, Abitur am Friedrich-Schiller-Gymnasium Eisenberg 1996

·         1998 bis 2003: Studium der Neueren Geschichte, Politik- und Medienwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; 2003: Magister Artium (M.A.)

·         2004 bis 2007: wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 482: „Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800“

·         Promotion 2007 mit der Dissertation: „Zwischen ständischer und bürgerlicher Lebenswelt. Adel in Sachsen-Weimar-Eisenach 1770 bis 1830“ (erschienen 2008 im Böhlau Verlag Köln/Weimar/Wien)

·         2007 bis 2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena in dem von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Projekt: „Die höheren Beamten des Deutschen Zollvereins (1834 – 1871). Eine bürokratische Funktionselite zwischen Einzelstaat und Nation“

·         2011 bis 2013: wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in der Abteilung: „Quellen zur Geschichte des Deutschen Zollvereins (1834 – 1865)“

·         Oktober 2013 bis Juli 2014: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena

·         August 2014 bis August 2015: wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar

·         September 2015 bis Februar 2016: wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sächsischen Akademie der Wissenschaften im Akademienvorhaben: PROPYLÄEN. Forschungsplattform zu Goethes Biographica

·         seit März 2016: wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des DFG-Projektes: „Gesellschaftliche Erwartungen und bürokratische Experten: Die Kommissionen und Ausschüsse des Deutschen Bundes als Foren politischer Aushandlungsprozesse (1816 – 1848)“

Publikationen

  • Monographien

Zwischen ständischer und bürgerlicher Lebenswelt. Adel in Sachsen-Weimar-Eisenach 1770 bis 1830 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe; Bd. 23), Köln/Weimar/Wien 2008.

Die höheren Beamten des Deutschen Zollvereins. Eine bürokratische Funktionselite zwischen einzelstaatlichen Interessen und zwischenstaatlicher Integration (1834–1871) (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Bd. 86), Göttingen 2012.

Zwischen Deutschem Bund und Deutschem Zollverein: Die Zollpolitik in der Region Thüringen im 19. Jahrhundert, in: Stefan Gerber/Werner Greiling/Marco Swiniartzki (Hrsg.), Industrialisierung, Industriekultur und soziale Bewegungen in Thüringen, Wien/Köln/Weimar 2018, S. 77–91.

Die Kommissionen der Deutschen Bundesversammlung als Foren von Aushandlungsprozessen zwischen Bürokratie und Gesellschaft (1816–1848), in: Jürgen Müller (Hrsg.), Deutscher Bund und innere Nationsbildung im Vormärz (1815–1848) (= Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Bd. 101), Göttingen 2018, S. 59–79.

  • Herausgeberschaften

(zusammen mit Hans-Werner Hahn) Der Deutsche Zollverein  Ökonomie und Nation im 19. Jahrhundert, Köln/Weimar/Wien 2012.

  • Aufsätze

Thüringische Kriegervereine im Vormärz und ihre Bedeutung für die innere Nationsbildung. Ein Beitrag zur Analyse politischer Kultur in kleinstaatlicher Perspektive, in: Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte 57 (2003), S. 127–166.

Apostel der Deutschen und der Thüringer oder Wegbereiter "römischer Herrschaft"? Der Missionar und Kirchenreformer Winfried-Bonifatius in der thüringischen Erinnerungskultur des 19. Jahrhunderts, in: Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte 58 (2004), S. 123–160.

Die heilige Elisabeth in der thüringischen Erinnerungskultur des 19. Jahrhunderts, in: Elisabeth von Thüringen - eine europäische Heilige. Aufsätze. Hg. von Dieter Blume/Matthias Werner (unter Mitarbeit von Uwe John und Helge Wittmann), Petersberg 2007, S. 511–519.

Adel, Nation und ständische Identität im Umbruchsjahr 1806, in: Andreas Klinger/Hans-Werner Hahn/Georg Schmidt (Hg.): Das Jahr 1806 im europäischen Kontext. Balance, Hegemonie und politische Kulturen, Köln/Weimar/Wien 2008, S. 307–327.

Bürokratische Funktionseliten und politische Integration im Deutschen Zollverein (1834–1871), in: Historische Zeitschrift 288/3 (2009), S. 613–645.

Artikel zu: Caroline von Hopffgarten, Cäcilie von Werthern, Henriette Wolfskeel von Reichenberg, Luise von Ziegesar und Sylvia von Ziegesar, in: Stefanie Freyer/Katrin Horn/Nicole Grochowina (Hg.): FrauenGestalten Weimar-Jena um 1800. Ein bio-bibliographisches Lexikon, Heidelberg 2009.

Goethe als Gesellschaftskritiker. Zur Symbolisierung sozialen Wandels in den "Wahlverwandtschaften", in: Helmut Hühn (Hg.): Goethes "Wahlverwandtschaften". Werk und Forschung, Berlin/New York 2010, S. 327–347.

Ständische Identität in der Krise? Zum Wandel sozialen Selbstverständnisses im Adel des (Groß)Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach um 1800, in: Gabriele B. Clemens/Marco Meriggi (Hg.): Hochkultur als Herrschaftselement. Italienischer und deutscher Adel im langen 19. Jahrhundert, Berlin 2011, S. 305–325.

Die höheren Beamten des Deutschen Zollvereins. Soziales Profil, Karrierewege und politisch-kulturelle Denk- und Handlungsmuster einer bürokratischen Funktionselite zwischen einzelstaatlichen Interessen und zwischenstaatlicher Integration in den Jahren 1834 bis 1871, in: Akademie Aktuell. Zeitschrift der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 3/2011, S. 40–41.

(zusammen mit Hans-Werner Hahn) Der Deutsche Zollverein in der Geschichte des 19. Jahrhunderts. Neue Perspektiven der Forschung, in: Hans-Werner Hahn/Marko Kreutzmann (Hg.): Der Deutsche Zollverein. Ökonomie und Nation im 19. Jahrhundert, Köln/Weimar/Wien 2012, S. 1–29.

Die höheren Verwaltungsbeamten des Deutschen Zollvereins – eine nationale Funktionselite?, in: Hans-Werner Hahn/Marko Kreutzmann (Hg.): Der Deutsche Zollverein. Ökonomie und Nation im 19. Jahrhundert, Köln/Weimar/Wien 2012, S. 195–226.

Der Deutsche Zollverein von 1834: Von der intergouvernementalen Staatenverbindung zur suprastaatlichen Organisation?, in: Zeitschrift für Geschichte der Europäischen Integration 19/2 (2013), S. 189-205.

Die bürokratische Funktionselite des Deutschen Zollvereins und ihre Rolle für die deutsche Nationsbildung 1818-1884, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 25 (2013), S. 151-175.

"... den bewährten Traditionen des Zollvereins gemäß". Die Wahl Rudolph Delbrücks zum Reichstagsabgeordneten im Wahlkreis Jena-Neustadt im Jahr 1878, in: Stefan Gerber/Werner Greiling/Tobias Kaiser/Klaus Ries (Hrsg.), Zwischen Stadt, Staat und Nation. Bürgertum in Deutschland (Hans-Werner Hahn zum 65. Geburtstag), Göttingen 2014, S. 115-130.

Förderalismus und zwischenstaatliche Integration im Deutschen Zollverein (1834-1867), in: Gerold Ambrosius/Christian Henrich-Franke/Cornelius Neutsch (Hrsg.), Föderalismus in historisch vergleichender Perspektive. Bd. 2: Föderale Systeme: Kaiserreich - Donaumonarchie - Europäische Union, Baden-Baden 2015, S. 13-46.

"Eine neue Aristokratie anstelle der alten [...]!" Neukonzeptionen von Adel und Aristokratie in den ernestinischen Staaten zwischen Aufklärung und Hochmoderne, in: Werner Greiling/Gerhard Müller/Uwe Schirmer/Helmut G. Walther (Hrsg), Die Ernestiner. Politik, Kultur und gesellschaftlicher Wandel (Begleitband zur Thüringer Landesausstellung 2016) (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe; Bd. 50), Köln/Weimar/Wien 2016, S. 241-258.

"Die Ernestiner und der niedere Adel im "langen" 19. Jahrhundert", in: Siegrid Westphal/Hans-Werner Hahn/Georg Schmidt (Hrsg.), Die Welt der Ernestiner. Ein Lesebuch, Köln/Weimar/Wien 2016, S. 334-342.

 

Lehrprofil

SoSe 2013 
Ein "bürgerliches Zeitalter"? Soziale Strukturen und sozialer Wandel im "langen" 19. Jahrhundert. Seminar zum Basismodul Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

WS 2013/2014 
Grundkurs Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Veranstaltung im Basismodul Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (zusammen mit Annette Weinke).

Nation und Nationalismus in der deutschen Geschichte von den Befreiungskriegen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Seminar zum Basismodul Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

SoSe 2014 
Der Adel in der deutschen und europäischen Geschichte 1800-1945. Seminar zum Basismodul Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

Gleichgewicht und Hegemonie: Friedenskongresse in Europa 1815-1919. Seminar zum Aufbaumodul Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

 

Tagungsteilnahmen

Industrialisierung, Industriekultur und soziale Bewegungen in Thüringen (Wissenschaftlicher Workshop der Historischen Kommission für Thüringen; Bad Blankenburg, 17./18.3.2017); Vortrag: Grenzen- Räume - Menschen: Die Zoll- und Handelspolitik in Thüringen im 19. Jahrhundert

Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa (Wissenschaftlicher Workshop der Historischen Kommission für Thüringen in Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar und der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha; Weimar, 2.10.2015); Vortrag: Adel und Bürgertum in den ernestinischen Territorien im 19. Jahrhundert

Föderalismus in historisch-komparativer Perspektive: Kaiserreich, Habsburgermonarchie und Europäische Union (Konferenz des Instituts für Europäische Regionalforschungen (Universität Siegen)und des Collegium Carolinum (LMU München); Siegen, 26./27.9.2013); Vortrag: Der Deutsche Zollverein (1834 - 1867): Pflanzstätte des deutschen Föderalismus und Musterbeispiel für die Europäische Integration?

Ökonomie und Nation. Der Deutsche Zollverein als Faktor kultureller Nationsbildung im 19. Jahrhundert (Wissenschaftliche Tagung des Historischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Jena, 15./16.1.2010; Vortrag: Verwaltungseliten als Faktor politisch-kultureller Integration im Deustchen Zollverein

Italienischer und deutscher Adel im langen 19. Jahrhundert. Hochkultur als Herrschaftselement / La nobilitá italiana e tedesca nel lungo Ottocento. La cultura aristocratica come elemento di potere (Wissenschaftliche Tagung, veranstaltet von Gabriele B. Clemens, Universität des Saarlandes, und Marco Meriggi, Universitá degli Studi di Napoli Federico II; Vigoni, Loveno di Menaggio, 16./17.11.2009); Vortrag: Ständische Identität in der Krise? Adel in Sachsen-Weimar-Eisenach um 1800

Das Jahr 1806 im europäischen Kontext. Balance, Hegemonie und politische Kulturen (Wissenschaftliche Tagung des Sonderforschungsbereiches 482: "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800"; Jena 13./14.10.2006); Vortrag: Der Adel in Sachsen-Weimar-Eisenach und das Umbruchsjahr 1806

David und Goliath. Die Anbindung des Großherzogtums Luxemburg an den Deutschen Zollverein (1842–1918) (Tagung der Archives nationales de Luxembourg, Luxemburg, 18.4.-20.4.2018); Vortrag: Anpassungsdruck und einzelstaatliche Handlungsspielräume: Die Verwaltungsorganisation des Deutschen Zollvereins und das Großherzogtum Luxemburg

Niedergang oder Konsolidierung? Handlungsperspektiven dienstbarer Adliger im 18. Jahrhundert (Workshop der Franckeschen Stiftungen zu Halle und der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt; Halle, 22.2.-23.2.2018); Vortrag: Niederer Adel und Staatsdienst in den ernestinischen Territorien im 18. Jahrhundert

Das Wartburgfest 1817 als europäisches Ereignis (Tagung der Forschungsstelle für Neuere Regionalgeschichte Thüringens, des Lehrstuhls für Kirchengeschichte und des Universitätsarchivs der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Wartburg bei Eisenach, 11.-13.10.2017); Vortrag: Zwischen bundespolitischer Autorität und einzelstaatlicher Souveränität: Die süddeutschen Mittelstaaten und das Wartburgfest

Deutscher Bund und innere Nationsbildung im Vormärz (1815–1848) (Tagung der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“; München, 10.10.2017); Vortrag: Die Kommissionen der Deutschen Bundesversammlung als Foren von Aushandlungsprozessen zwischen Bürokratie und Gesellschaft (1816–1848)

Mitgliedschaften

Verein für Thüringische Geschichte

Preise

2012: Preis der Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung für die Studie: "Die höheren Beamten des Deutschen Zollvereins. Eine bürokratische Funktionselite zwischen einzelstaatlichen Interessen und zwischenstaatlicher Integration (1834–1871)"

Dr. Christiane NEERFELD

c/o Zentrum für Historische Friedensforschung der Universität Bonn

Brühler Straße 7

53119 Bonn

0228-7360301

 

E-Mail: chr.neerfeld@web.de

 

 

Curriculum vitae

 

Geb. 1967 in Bonn, 1986 Abitur am Beethoven-Gymnasium in Bonn


Studium der Fächer Italienisch, Geschichte und Erziehungswissenschaft an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; 1988/89 Fremdsprachenassistentin in Reggio Emilia; 1994 Abschluss der Ersten Staatsprüfung für die Lehrämter (Sekundarstufe II/I) 


Promotionsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung in Düsseldorf (1996/97) sowie des Deutschen Studienzentrums in Venedig (1997/98–2001)

 

2000 Promotion in Mittlerer und Neuerer Geschichte an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: „Historia per forma di Diaria“ – Venezianische Gegenwartschronistik um 1500.


2003–2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Editionsprojekt „Acta Pacis Westphalicae“, hg. von der Vereinigung zur Erforschung der Neueren Geschichte e.V., Bonn


2012–2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt zur Edition der Akten des Kurfürstentags zu Regensburg 1575 unter der Leitung von Maximilian Lanzinner (für die Abteilung „Deutsche Reichstagsakten. Reichsversammlungen 1556–1662“, hg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften).

 

Aktuelles Projekt: Drucklegung der von Albrecht Luttenberger bearbeiteten Edition „Der Reichstag zu Regensburg 1541“ (= Deutsche Reichstagsakten, Jüngere Reihe, Band 11)


Publikationen

 

Editionen


Die französischen Korrespondenzen, Band 7, 1647­–1648 (Acta Pacis Westphalicae, Serie II Abt. B, hg. von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Verbindung mit der Vereinigung zur Erforschung der Neueren Geschichte e.V. durch Konrad Repgen und Maximilian Lanzinner),  Münster 2010.


(bearbeitet von Antje Oschmann und Magnus Ulrich Ferber. Unter Mithilfe von  Christiane Neerfeld und Christina Schmücker): Die kaiserlichen Korrespondenzen, Band 6/1 März–Juli 1647,  Band 6/2 Juli–November 1647 (Acta Pacis Westphalicae, Serie II Abt. A, hg. von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Verbindung mit der Vereinigung zur Erforschung der Neueren Geschichte e.V. durch Konrad Repgen und Maximilian Lanzinner), Münster 2011.


Der Kurfürstentag zu Regensburg 1575 (Deutsche Reichstagsakten. Reichsversammlungen 1556–1662, hg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Gabriele Haug-Moritz und Maximilian Lanzinner), Berlin 2016.

 

 

Monographien

 

„Historia per forma di Diaria“ – Venezianische Gegenwartschronistik um 1500.

Veröffentlichung auf dem Hochschulschriftenserver der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn im Oktober 2001 (http://hss.ulb.uni-bonn.de/2001/0235/0235.htm)

 

Italienische Übersetzung:

«HISTORIA PER FORMA DI DIARIA» La cronachistica veneziana contemporanea a cavallo tra il Quattro e il Cinquecento. (Memorie dell'Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti. Classe di scienze morali, lettere ed arti, Volume CXIV), Venezia 2006.

 

 

Aufsätze

 

(zusammen mit Anja Wolkenhauer) Pietro Dolfin di Giorgio: Ein venezianischer Humanist und seine Bibliothek, in: Mittellateinisches Jahrbuch: Internationale Zeitschrift für Mediävistik und Humanismusforschung 39 (2004), S. 407–440.

VORDERMAYER, Thomas

Dr. Thomas Vordermayer
Redaktion Neue Deutsche Biographie Online 

Alfons-Goppel-Str. 11 (Residenz)
80539 München
Tel. 089 23031-1205
E-Mail

 

Wissenschaftlicher Werdegang

Seit 2019:       Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission

2015-2018:     Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Geschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München

2012-2015      Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin im Projekt „Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition“

2010-2011:     Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Augsburg

2003-2008:     Studium an der Universität Augsburg (Neuere und Neueste Geschichte, Geschichte der Frühen Neuzeit, Volkskunde/Europäische Ethnologie)

Stipendien und Auszeichnungen

2016: Wissenschaftspreis „Gesellschaft braucht Wissenschaft“ des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft

2015: Universitätspreis der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg

2009-2012: Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.

Publikationen

Monografie:

Bildungsbürgertum und völkische Ideologie. Konstitution und gesellschaftliche Tiefenwirkung eines Netzwerks völkischer Autoren (1919–1959), Berlin 2016.

Herausgeberschaft:

Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition, 2 Bde., München 92018 (zusammen mit Christian Hartmann, Othmar Plöckinger und Roman Töppel).

Aufsätze und Artikel:

Tactical Guidelines in Adolf Hitler’s Mein Kampf, in: The Journal of Modern History (erscheint 2019).

Die Kehrtwende des Wilhelm Stapel. Von den liberalen Anfängen eines völkischen Publizisten und ihrer national(sozial)istischen Revision nach 1918, in: Frank Bajohr u.a. (Hrsg.), Liberalismus und Nationalsozialismus – eine Beziehungsgeschichte (erscheint 2019).

Bildungsbürgertum und völkische Ideologie. Zum Einfluss der völkischen Schriftsteller Hans Grimm, Erwin Guido Kolbenheyer und Wilhelm Stapel auf die Gesellschaft der Weimarer Republik, in: zur debatte. Zeitschrift der Katholischen Akademie in Bayern, Heft 6/2018, Sonderheft „Weimarer Köpfe – Persönlichkeiten und Profile in der ersten deutschen Demokratie“, S. 23–27.

Stellungnahme zur Frage der Wesensverwandtschaft von NPD und historischem Nationalsozialismus, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 65 (2017), S. 631–661 (zusammen mit Magnus Brechtken, Axel Drecoll, Christian Hartmann, Johannes Hürter, Andreas Wirsching und Jürgen Zarusky).

Art. „Hans Grimm“, in: Michael Fahlbusch, Ingo Haar u. Alexander Pinwinkler (Hrsg.), Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme, 2. grundl. erw. u. überarb. Aufl., Bd. 1, Berlin 2017, S. 236–240.

Art. „Erwin Guido Kolbenheyer“, in: Michael Fahlbusch, Ingo Haar u. Alexander Pinwinkler (Hrsg.), Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme, 2. grundl. erw. u. überarb. Aufl., Bd. 1, Berlin 2017, S. 359–364.

Art. „Wilhelm Stapel“, in: Michael Fahlbusch, Ingo Haar u. Alexander Pinwinkler (Hrsg.), Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme, 2. grundl. erw. u. überarb. Aufl., Bd. 1, Berlin 2017, S. 782–787.

L'edizione scientifica del Mein Kampf di Hitler, in: Vincenzo Pinto (Hrsg.), Adolf Hitler. La mia battaglia, Bd. 2: Analisi, Torino 2017, S. 3–14.

Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition, in: zur debatte. Zeitschrift der Katholischen Akademie in Bayern, Heft 7/2016, S. 33–36.

Adolf Hitler annotated, in: The Indian Express vom 28.01.2016, URL: https://indianexpress.com/article/opinion/columns/adolf-hitler-annotated/.

Hitlers „Mein Kampf“ als wissenschaftliche Edition, in: Christian Kuchler (Hrsg.), NS-Propaganda im 21. Jahrhundert. Zwischen Verbot und öffentlicher Auseinandersetzung, Köln 2014, S. 61–77.

Die Rezeption Ernst Moritz Arndts in Deutschland 1909/10 - 1919/20 - 1934/35, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 58 (2010), S. 483–508.

„Whose word do you think they're going to accept?“ – Stanley Kubricks „Paths of Glory“ (1957), in: FilmGeschichte(n) des 19./20. Jahrhunderts [30.01.2009], URL: https://filmgeschichten.blogspot.de/2009/01/whose-word-do-you-think-theyre-going-to.html.

Rezensionen:

Für Sehepunkte, Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft und Francia-Recensio.

 

Lehrtätigkeit

Ludwig-Maximilians-Universität München:

WS 2017/18:   Wie „golden“ waren die 20er Jahre? Krise und Aufbruch der deutschen Gesellschaft 1919-1929 (Basiskurs)

SoSe 2017        Deutsche Umweltgeschichte im 20. Jahrhundert (Übung)

WS 2016/17:    Geschichte der Frauen im 19. und frühen 20. Jahrhundert (1848-1933) (Basiskurs)

SoSe 2016:      Die NSDAP während der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“ (1920-1945) (Basiskurs)

WS 2015/16:    Der junge Hitler 1889-1919/20. Lehrjahre eines Diktators? (Übung)

 

Universität Augsburg:

WS 2010/11:   Zwischen „Augusterlebnis“, „Dolchstoß“ und „Jüdischer Weltverschwörung“: Populäre Geschichtsmythen während der Weimarer Republik (Übung)

WS 2010/11:   Die völkische Bewegung in wilhelminischem Kaiserreich und Weimarer Republik (Proseminar)

SoSe 2010:      Geschichte des politischen Konservatismus in Deutschland 1848-1933 (Proseminar)

ZILCH, Reinhold

Dr. sc. oec. Reinhold Zilch

                                                                                             

geb. 21.1.1952; verheiratet; 2 Kinder

 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit dem DFG-Projekt

Gottlieb von Jagow und die Kriegsschuldfrage 1918 – 1935. Zur Rolle des ehemaligen Chefs des Auswärtigen Amtes in den geschichtspolitischen Debatten der Weimarer Zeit – Eine historiographisch-biographische Untersuchung“

E-Mail: reinholdzilch@freenet.de           Tel.: 030/5664832

 

Forschungsschwerpunkte

 

-        Geschichte und Wirtschaftsgeschichte des Wilhelminischen Deutschland und des Ersten Weltkrieges, v. a. Okkupationspolitik in Belgien, Russisch-Polen und Rumänien

-         Finanzgeschichte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

-         Preußische Geschichte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, v. a. Finanz-, Schul- und Medizinalpolitik

-         Numismatik des 19. und des 20. Jahrhunderts, v. a. Geschichte des Papiergeldes

 

Wissenschaftlicher Werdegang

 

1969-1973 Studium der Ökonomie (Volkswirtschaft) an der Hochschule für Ökonomie, Berlin

 

1976 Promotion als Forschungsstudent zum Dr. oec. im Fach Wirtschaftsgeschichte mit dem Thema „Reichsbank und finanzielle Kriegsvorbereitung von 1907 bis 1914“ (Druck 1983) an der Humboldt-Universität zu Berlin und anschließend Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Wirtschaftsgeschichte

 

1977 Humboldt-Preis für die Edition „Zur wirtschaftlichen Vorbereitung des deutschen Imperialismus auf den ersten Weltkrieg. Das Protokoll der Sitzung des ‚Wirtschaftlichen Ausschusses‘ bei der ‚Ständigen Kommission für Mobilmachungsangelegenheiten‘ vom Mai 1914“

 

1979 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR

 

1981 ‚Institutspreis für hervorragende Arbeiten junger Wissenschaftler‘ für die Problemstudie
„Die Junker“

 

Ende 1989/ Anfang 1990 Initiative zum Akademien-Projekt „Protokolle des preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38“ und dessen Leiter bis Mitte 1998 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

 

1990 Dr. sc. an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit „Okkupation und Währung im Ersten Weltkrieg. Die deutsche Besatzungspolitik in Belgien und Russisch-Polen 1914–1918“ (Druck 1994)

 

1992–2004 nach der Abwicklung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin Einzelförderung im sog. Wissenschaftler-Integrations-Programm bzw. im anschließenden Hochschulerneuerungs-Programm mit Anbindung an die Freie Universität Berlin bzw. an die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

 

2004-2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Preußen als Kulturstaat 1817–1934“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

 

2016-2017 Erarbeitung eines DFG-Projektes zur Rolle von Gottlieb von Jagow in den geschichtspolitischen Debatten der Weimarer Zeit zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges

 

2017 Zuwahl in die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften e.V., Berlin

 

Seit 1. Mai 2018 Bearbeitung des DFG-Projektes Gottlieb von Jagow und die Kriegsschuldfrage 1918 – 1935. Zur Rolle des ehemaligen Chefs des Auswärtigen Amtes in den geschichtspolitischen Debatten der Weimarer Zeit – Eine historiographisch-biographische Untersuchung“

Veröffentlichungen (Auswahl)

 

A.      Editionen

 

ACTA BORUSSICA. Neue Folge, 2. Reihe: Preußen als Kulturstaat,

Abteilung I: Das preußische Kultusministerium als Staatsbehörde und gesellschaftliche Agentur (1817-1934),
Miteditor und Mitautor von Bd. 1–3 (in 6 Teilen), Akademie Verlag Berlin bzw. 2009, 2010, 2012

Abteilung II: Der preußische Kulturstaat in der politischen und sozialen Wirklichkeit
alleiniger Editor und Autor von Bd. 5: Finanzierung des Kulturstaats in Preußen seit 1800. De Gruyter Akademie Forschung Berlin, München,. Boston 2014, 532 S., 46 Tab.
alleiniger Editor und Autor von Bd. 10: Quellen zum Elementarschulwesen in Brandenburg aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. De Gruyter Akademie Forschung Berlin, Boston 2017, 450 S.
auch online unter: http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forschungsprojekte

 

ACTA BORUSSICA. Neue Folge, 1. Reihe: Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817-1934/38,
Bearbeiter von Bd. 9 (= 1900-1909), Bd. 10 (= 1909-1918), Bd. 12 (= 1925-1938), Olms-Weidmann Hildesheim usw. 2001, 1999, 2004
alles auch online unter: http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forschungsprojekte

 

Dokumente ja materjale Tartu saksa ülikooli kohta aastast 1918 [= Dokumente und Materialien zur deutschen Universität Dorpat 1918], (Miteditorin Sirje Tamul),
in: Tuna. Ajalookultuuri ajakiri.  Rahvusarhiivi, Tallinna Linnaarhiivi ja Eesti Arhivaaride Ühingu väljaanne (Tallin), 13. Jg. (2010), S. 71-89

 

Die Memoranden Karl Helfferichs vom 28. und 29. August 1914 über die finanzielle Unterdrückung und Ausplünderung Belgiens (Dokumentation),
in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 1980 IV, S. 193-212

 

Zum Plan einer Zwangsregulierung im deutschen Bankwesen vor dem ersten Weltkrieg und zu seinen Ursachen. Dokumentation,
in: Forschungsergebnisse zur Geschichte des deutschen Imperialismus vor 1917, hrsg. von
B. A. Aisin und Willibald Gutsche, Berlin 1980, S. 229-256
(= Internationale Reihe des Zentralinstituts für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR)
dass. in russ. Sprache Moskau 1987

 

Zur wirtschaftlichen Vorbereitung des deutschen Imperialismus auf den ersten Weltkrieg. Das Protokoll der Sitzung des "Wirtschaftlichen Ausschusses" bei der "Ständigen Kommission für Mobilmachungsangelegenheiten" vom Mai 1914,
in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 24 (1976), S. 201-215

 

B.      Monographien

 

Okkupation und Währung im Ersten Weltkrieg. Die deutsche Besatzungspolitik in Belgien und Russisch-Polen 1914-1918. Mit einem Anhang: Katalog des deutschen Besatzungsgeldes im Ersten Weltkrieg, von Jürgen Koppatz, Keip Goldbach 1994, 431 S., Abb. u. Tab.

 

Die Reichsbank und die finanzielle Kriegsvorbereitung von 1907 bis 1914, Akademie- Verlag Berlin 1987, 239 S., Tab. (= Forschungen zur Wirtschaftsgeschichte, Bd. 20)

 

C.      Aufsätze

 

Bürokratie in der Revolution. Aus der Geschichte des preußischen Kultusministeriums 1918/19,
in: Revolution und Reform in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert. Erster Halbband: Ereignisse und Prozesse. Zum 75. Geburtstag von Walter Schmidt, hrsg. v. H. Bleiber u. W: Küttler, trafo-Verlag Berlin 2005, S. 193–209 (= Abhandlungen der Leibniz-Societät, Bd. 17)

 

Wirtschafts- und sozialpolitische Reformansätze im preußischen Staatsministerium während des Ersten Weltkrieges und die Weimarer Verfassung. Zur Frage der Kontinuität in der Ministerialbürokratie,
in: Preußens Weg in die Moderne. Verfassung - Verwaltung - politische Kultur zwischen Reform und Reformblockade, hrsg. v. Bärbel Holtz u. Hartwin Spenkuch, Akademie Verlag Berlin 2001, S. 387–396
(= Berichte und Abhandlungen, hrsg. v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Sonderbd. 7)

 

Okkupation und Währung im Ersten Weltkrieg. Die Entscheidung zwischen Deutscher Mark und Besatzungswährung im Generalgouvernement Belgien,
in: Der Erste Weltkrieg. Wirkung, Wahrnehmung, Analyse, hrsg. Wolfgang Michalka, München, Zürich 1994, S. 434-455
(= Serie Piper, Bd. 1927)

 

Okkupation und Währung. Währungspolitik des Deutschen Reichs in den besetzten Gebieten von Belgien und Russisch-Polen 1914-1918,
in: Geld und Währung in der Neuzeit vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Referate der 14. Arbeitstagung der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vom 9. Bis 13. April 1991 in Dortmund, hrsg. von Eckart Schremmer, Stuttgart 1993, S. 229-244
(= Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beiheft 106)

 

Grundzüge der finanziellen Besatzungspolitik des deutschen Imperialismus im ersten Weltkrieg,
in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 1980 I, S. 63-78

 

Die ungeliebten Kronen. Die Zurückweisung der Goldmünzen des deutsch-österreichischen Münzvereins von 1857 durch den deutschen Handel,
in: Internationale Studien zur Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft, hrsg. von Karl Hardach, Teil 2, Frankfurt/M usw. 2012, S. 1325-1340 (=Festschrift Lothar Baar)

 

Das preußische Kultusministerium und die amtlichen Hebammenlehrbücher 1815-1904,
in: Rheinische Hebammengeschichte im Kontext, hrsg. von Daniel Schäfer, kassel university press 2010, S. 157-195
(= Kölner Beiträge zu Geschichte und Ethik der Medizin, Bd. 1)

 

Staatsfinanzen und Bildungsreform. Formen der staatlichen Finanzierung des Bildungswesens 1797 bis 1819,
in: Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte. Neue Folge, Berlin, 8 Jg. (2008), Beiheft 9: Krise, Reform – und Finanzen. Preußen vor und nach der Katastrophe von 1806, hrsg. von J. Kloosterhuis und W. Neugebauer, Berlin 2008, S. 147-168

 

Die Einführung der Fraktur-Schrift von Ludwig Sütterlin und das preußische Kultusministerium (1910-1924),
in: Haas, Stefan/Hengerer, Mark (Hrsg.), Im Schatten der Macht. Kommunikationskulturen in Politik und Verwaltung 1600-1950, Campus Frankfurt/M./New York 2008, S. 203-219

 

„Junker“ als historische Kategorie bei Karl Marx und Friedrich Engels,
in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 29 (1981), S. 1140-1147

 

D.      Lexikonartikel

 

-          Neue Deutsche Biographie, Bd. 20 (2001), Bd. 21 (2003), Bd. 23 (2007), Bd. 25 (2013)

-          Enzyklopädie Erster Weltkrieg (2003)
2. durchgesehene Auflage 2004
(3.) aktualisierte und Studienausgabe 2009
englische Ausgabe 2012

-          Lexikon. Biographien zur deutschen Geschichte von den Anfängen bis 1945 (1991)

 

E.       Publikationen zur Numismatik

 

Numismatische Geheimnisse des Ersten Weltkrieges,
Teil 1: Unbekannte deutsche Große Darlehnskassenscheine ab 500 Mark,
Teil 2: Das belgische Notgeld und “die Gefahr ernster Mißstände”
in: money trend. Internationales Magazin für Münzen und Papiergeld 46 (2014), H. 11, S. 236-239; 50 (2018), H. 7/8, S. 108-115

 

The numismatic iconography of successor state banknotes in Central- and Eastern Europe, 1918-1939
in: XV International Numismatic Congress Taormina 2015. Proceedings, hrsg. v. Maria Caccamo Caltabiano u.a., Rom, Messina 2017, Bd. 1, S. 1299-1302, 9 Abb.,

 

Altes und Neues in der numismatischen Ikonografie von Nachfolgestaaten nach dem Ersten Weltkrieg
in: Der schöne Schein. Symbolik und Ästhetik von Banknoten. Band zur gleichnamigen Tagung an der Universität Augsburg vom 17. bis 19. Oktober 2014, Battenberg Gietl Verlag Regenstauf 2016, S. 103-126, 16 Abb.

 

 „Goethe auf Geldscheinen ist eine Ungeheuerlichkeit“. Zu den Auseinandersetzungen um die Gestaltung der Reichsbanknoten 1919 bis 1925,
Teil 1: Allegorien oder Köpfe ? (1919-1923)
Teil 2: Freiheitskämpfer, Künstler oder Erfinder? (1923-1926)
in: money trend. Internationales Magazin für Münzen und Papiergeld 43 (2011), H. 11, S. 186-193; 44 (2012), H. 1, S. 192-194

 

Münzen und andere Quellen zur Geldgeschichte,
in: Die archivalischen Quellen. Mit einer Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften, hrsg. v. Friedrich Beck u. Eckart Henning, Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien, 5. erweiterte und aktualisierte Aufl. 2012, S. 378-384, 445-448
(=UTB Nr. 8273)
1. Aufl. 1994

 

Die Berliner Reformationsmedaille von 1839 als Schulpreis. Die Verwendung der Medaille im Königreich Preußen, im deutschen Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im Dritten Reich
Teil 1: Die Stiftung einer Reformationsmedaille durch den Berliner Magistrat 1839 und die Konkurrenz zwischen Christoph Carl Pfeuffer und Gottfried Bernhard Loos
Teil 2: Die Verteilung der Berliner Reformationsmedaille von 1839 und die Umwidmung der überzähligen Exemplare zu einem Schulpreis für die nächsten 100 Jahre
in: money trend. Internationales Magazin für Münzen und Papiergeld 50 (2018),
H. 5, S. 90-97; H. 9, S. 104-108

 

Die preußischen Gedenkmünzen von 1913 auf den 17. März 1813. Ein „öffentliches Ärgernis“, in: money trend. Internationales Magazin für Münzen und Papiergeld (Wien), 35 (2003), H. 9, S. 132–133

 

Die Gedenkmünzen zum 200. Jahrestag des Königreichs Preußen
in: money trend. Internationales Magazin für Münzen und Papiergeld, 32 (2000), H. 12, S. 72f.

 

Auf Mark und Pfennig. Aus der Geschichte des Geldes
Der Kinderbuchverlag Berlin 1986, 103 S. zahlr. Abb.

 

Noten der Bank von England zu 50.000 und 100.000 £ aus den Jahren 1908 und 1914,
in: Numismatische Beiträge 18 (1985), H. 4, S. 14-18

 

Die Geschichte der kleinen Reichsbanknoten zu 20 und 50 Mark, Berlin 1979, 28 S., 10 Abb.
(= Kleine Schriften des Münzkabinetts, H. 7)

 

F.       Rezensionen

 

Zahlreiche Rezensionen u.a. in

 

-          Herold-Jahrbuch

-          Jahrbuch für Geschichte Mittel- und Osteuropas

-          Jahrbuch für Regionalgeschichte und Landeskunde

-          Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte

-          Deutsche Literaturzeitung für Kritik der internationalen Wissenschaft

-          Numismatische Beiträge

-          Historische Zeitschrift

-          Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

-          www.hsozkult

-          www.sehepunkte

 

 

G.     Mitherausgeberschaft

 

1984-1990 Numismatische Beiträge (Berlin)