Digitale Publikationen

Neben Printveröffentlichungen bietet die Historische Kommission immer mehr auch digitale Angebote an, digitale Editionen ebenso wie das historische-biographische Lexikon des deutschen Sprachraums, die Deutsche Biographie, oder die prosopographische Datenbank der graduierten Gelehrten des Alten Reiches zwischen 1250 und 1550, das Repertorium Academicum Germanicum.

Dabei gelten für digitale Angebote dieselben wissenschaftlichen Standards wie bei Print: Bei Editionen die Quellen- und Textkritik sowie die Kontextualisierung der Quellen durch Einleitung, biographische Kommentierung, Sachkommentar und Bibliographie; bei den historisch-biographischen Angeboten wird nur zertifiziertes Wissen geboten und auf entsprechende Angebote verwiesen.

Gleichzeitig schöpfen die digitalen Angebote die Funktionalitäten der digitalen Welt aus (von Volltextsuche bis zu Semantic Web). Die Registerangaben der Editionen zu Personen werden jeweils gegen die Gemeinsame Normdatei (GND) der deutschen Bibliotheken abgeglichen, wodurch sich vielfältige Verlinkungsmöglichkeiten ergeben. Soweit möglich sind die Personen immer mit der Deutschen Biographie verlinkt.

Im Bereich der digitalen Wissenschaftskommunikation engagiert sich die Historische Kommission auch methodisch, unter anderem seit 2012 durch einen jährlich veranstalteten Workshop Digitale Editionen.